Tarife und Refundierung

  • 30 Minuten 38€
  • 45 Minuten 55€
  • 60 Minuten 75€

Sie benötigen von ihrem Arzt eine Überweisung zur Ergotherapie.

Auf der Überweisung sollte eine genaue Diagnose, die Häufigkeit und die Dauer der Therapie angegeben werden. Zusatzbemerkungen bzgl. Belastung, do's und dont's sind empfehlenswert.

Die Überweisung sollten sie, spätestens nach der 1. ergotherapeutischen Behandlung bei ihrer Krankenkasse genehmigen lassen.

Nach Beendigung und Bezahlung der Ergotherapie kann ein Refundierungsbetrag von ihrem Versicherungsträger rückerstattet werden. Genauere Informationen über die Höhe der Rückerstattung und welche ergotherapeutischen Leistungen refundiert werden, erhalten sie bei ihrer Krankenkasse.

Kognitive Therapie

Bei kognitiven Schwierigkeiten, das heißt bei Problemen der Informationsverarbeitung von Reizen und Signalen aus der Umwelt, kann es durch spezifisches Training in der Ergotherapie zur Verbesserung der höheren Hirnteilleistungen kommen.

Zu den höheren Hirnteilleistungen gehören zum Beispiel Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis, Orientierung, Handlungsplanung und Handlungsablauf, räumliche Wahrnehmung (Raumsinn und Verarbeitung räumlicher Informationen) und logisches Denken.

Motorisch funktionelles Training

Das motorisch funktionelle Training hat das Wiedererlangen, erhalten und verbessern der motorisch funktionellen Fähigkeiten des Menschen zum Ziel. Grob- und Feinmotorik, Kraft- und Koordinationstraining und bei verloren gegangenen Fertigkeiten wird ein Kompensationstraining durchgeführt, zum Beispiel nach Amputationen.

Das motorisch funktionelle Handeln mit Bezug zum persönlichen Alltag steht im Vordergrund.

Sensibilitäts- und Wahrnehmungstraining

Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Körpergefühls.

Training zur Verbesserung der Tiefen- und Oberflächensensibilität. 

Sensibilisierungs- und Desensibilisierungsmaßnahmen um das Spüren und Wahrnehmen wieder zu verbessern, zum Beispiel nach Verbrennungen, bei Narben oder Nervenverletzungen.

Schienenversorgung

Die Schienen werden individuell, je nach Zustandsbild (rheumatische Erkrankung, Handverletzung, Fraktur, postoperativ etc.) mit thermoplastischen Material an ihre jeweiligen Bedürfnisse und physiologischen Körperachsen, angepasst.

Schienenbeispiele: Lagerungsschienen, Arbeitsschienen, dynamische Schienen, kontraktur aufdehnende Schienen, Korrekturschienen bei Achsenabweichungen (Deviationen).

Hilfsmittelberatung und Versorgung

Es gibt kompensatorische und prophylaktische Hilfsmittel. Anhand der ergotherapeutischen Befundaufnahme wird der Bedarf an Hilfsmittel erhoben. Sie werden ihnen vorgestellt und der Umgang im Alltag wird gemeinsam beübt.

Gelenkschutzmaßnahmen

Die präventive Beratung dient dem Schutz der Gelenke. Ziel ist es Überbelastungen und Fehlbelastungen erkennen und in weiterer Folge zu verhindern.

In der Therapie werden ergonomische Bewegungsabläufe aufgezeigt, beübt und in den Alltag integriert.

Diese Maßnahmen sind essenziell für Menschen mit Gelenksproblemen und Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis.

Ergonomie im Alltag

Ziel der ergonomischen Beratung, ist das Erleben eines ökonomischen Krafteinsatzes und physiologischen Bewegungsablauf des Körpers während der Arbeit und in Ruhe.

Unter Berücksichtigung der ergonomischen Körperhaltungen und des physiologischen Körpereinsatzes werden richtiges Bewegen, Stehen, Sitzen und Liegen erarbeitet.